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Extraktion geographischer Objekte in urbanen Räumen

Operationale Kombination von IDL, ENVI und externen Anwendungen
bei der Hugin GmbH

hugin1.jpg (75797 Byte)

Durch die Verfügbarkeit hochauflösender Satellitendaten ist es notwendig geworden neue Klassifikationsansätze zu entwickeln, die zum einen die geometrische Information der hochauflösenden Daten übertragen auf der anderen Seite aber Vieldeutigkeiten und nicht relevante Objekte unterdrücken. Dies ist ausschließlich mit objektorientierten Methoden möglich. Dargestellt ist ein Beispiel für die Bearbeitung der Bebauungsstruktur von Dresden und seiner näheren Umbebung auf der Basis von SPOT Daten. Die Bearbeitung basiert auf der Möglichkeit, einzelne Gebäude, Verkehrswege, Gewässer und andere geographische Objekte durch einen Algorithmus zu isolieren und morphologische und topologische Eigenschaften für die Bildanalyse zu nutzen.

Aus einer auf der Basis von Objekten durchgeführten automatischen Bildanalyse können Informationen über Bebauungsdichte, Gebäude-Strukturtyp, Nutzungstypen Infrastruktur, Bodenversiegelung gewonnen werden. Die Arbeit mit Bildobjekten erzeugt automatisch Objekte im Vektorformat, die unmittelbar für eine Weiterverarbeitung in einem GIS genutzt werden können.

IDL erweist sich als ausgezeichnetes Werkzeug um Programme für die Isolation geographischer Objekte mit der ENVI-Nutzeroberfläche zu verknüpfen und damit Eigenentwicklungen schnell, kostengünstig und nutzerfreundlich zu realisieren. Mit unabhängigem Programmen lassen sich Rechenzeit und Systembelastung für große Projekte und individuelle Anwendungen optimieren. Die Benutzerführung und die Visualisierung der Ergebnisse wurden in IDL realisiert. In Verbindung mit der ENVI-Oberfläche steht dem Benutzer eine Vielzahl von Werkzeugen für die Bildbearbeitung und Archivierung bereit.

hugin2.jpg (40055 Byte)
Segmente geographischer Objeke mit Zufallsfarben